Stille & laute Orte

Zum Schauplatz einer mittelalterlichen Tragödie zählt der um 1250 entstandene Ratskeller. Nachdem Erzbischof Burchard III. von Mansfeld-Schrapelau mit Erlassen und Steuerauflagen die Magdeburger Bürgerschaft gegen sich aufgebracht hatte, schlug am 21. September 1325 hier sein letztes Stündlein - mit einem Türriegel wurde er im Keller erschlagen. Papst Joahnnes XXII. belegte die Stadt mit einem Kirchenbann.

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Geimnisse entdecken und bewahren

Der Reiz des Verbotenen zieht Menschen in immer wieder in seinen Bann. Sie erkunden auf eigene Faust „Lost Places" - vergessene Orte - um sich von der Schönheit der Vergangenheit und des Vergessens inspirieren zu lassen. Zersplittertes Glas, bröckelnde Ziegel, der Zahn der Zeit, der an Holzbalken nagt. Es schreit dem Betrachter förmlich ins Gesicht: Alles ist vergänglich.

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Das Geheime unter uns

Von geheimen Dingen geht seit jeher eine große Faszination aus – all das, was wir nicht kennen, nicht begreifen, nicht sehen. Manchmal ist uns dieses Geheime ganz nah … direkt unter unseren Füßen. Die Unterwelt. Ursprünglich bezeichnete der Begriff alles, was sich unter der Erdoberfläche befindet. Gleichzeitig haftet ihm die bildhafte Vorstellung der jenseitigen Welt an, die in den Mythen diverser Kulturen vorkommt und etwa das Reich der Toten bezeichnet – vom „Hades“ in der griechischen Mythologie bis hin zu „Xibalbá“ bei den Maya. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich, dem Englischen entstammend, eine weitere Bedeutung fest: die der Verbrecherwelt und des zwielichtigen Milieus.

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Geschichten und Plaudereien über Sudenburg

Geschichten über den Stadtteil gibt es regelmäßig im „Erzählcafé Spätlese” in der Feuerwache am Ambrosiusplatz. Alle vier Wochen steht ein anderes Thema im Mittelpunkt, jeweils am dritten Donnerstag des Monats. Die nächste interessante Gesprächsrunde mit Stadtteilkennerin Nadja Gröschner gibt es am 16. Februar um 15 Uhr im Café Hirsch, das ab 14 Uhr bereits für Interessenten geöffnet ist.

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Späte Rache? Drei Reformatoren zieren drei Straßen in Sudenburg

1903 wurde im Magdeburger Stadtteil Sudenburg eine Straße nach Luthers engstem Freund und dem ersten evangelischen Superintendenten überhaupt, Nikolaus von Amsdorf, benannt. Da befand er sich in guter reformatorischer Gesellschaft, denn seit 1902 gab es hier die  Lutherstraße und seit 1899 die Melanchthonstraße.

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Seit 1954 das Beste für Ihr Haar

Seit jeher befindet sich in der Sudenburger Sankt-Michael-Straße ein Friseurgeschäft. „Bereits vor 1954 gab es dort einen Herrenfriseur“, sagt Norbert Goedecke, der seit fast 25 Jahren Selbstständigkeit Kinder, Frauen und Männer in seinem Haarformersalon willkommen heißt. „Das weiß ich von meinen Eltern, die 1954 hier ihren Salon gründeten und bis 1992 führten.“

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