Wanderungen

Ein fast poetisches Buch zu einem schwierigen Thema: 10 Gespräche zu 5.000 Jahre Einwanderung

Gute Nachrichten aus dem Osten. Da kommen 750 Ausländer in einen Ort von 1700 Einwohnern und es gibt keinen Kulturkampf. Ja, Spannungen gibt es, aber Alltagsspannungen. Und so etwas gibt es, aber wenig Medien, für die das ein Anstoß wäre zu berichten. Der Magdeburger Autor Ludwig Schumann machte sich auf den Weg. Er führte ihn nach Vockerode, in das ungeliebte Kind des „Gartenreichs“.

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25 Jahre: Bewährtes pflegen – junge literarische Ideen fördern

Der Förderverein der Schriftsteller e. V. begeht 2017 das 25. Jahr seines Bestehens. Was hat den Verein in diesem Vierteljahrhundert bewegt?
Herbert Beesten: Der Vorstand ist erst ein Jahr im Amt. Unsere langjährigen Mitglieder könnten diese Frage sicher besser beantworten. Aber wir "Neuen" erleben eine große Kontinuität der Arbeit. Das reicht von den regelmäßigen Treffen im Monat bis zu vielen Ereignissen im Land, die Autoren Jahr für Jahr mitgestalten.

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Die Ottostadt liest wieder mit

Zum dritten Mal ist Magdeburg mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse. Auch diesmal bereichern über 40 Künstler mit ihrer Literatur, Lesungen, Musik und Performances die literarische Bühne der Ottostadt.

Mit einem abwechslungsreichen Programm, das nicht nur literarische Talente fördert, sondern auch die kulturelle Vielfalt der Ottostadt Magdeburg widerspiegelt, beweist die dritte Messeteilnahme die wachsende Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Magdeburg, so der Wirtschaftsbeigeordnete Rainer Nitsche, auch mit Blick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025.

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Reisen bildet...

Herr Keirat: Goethe, einer unserer Dichterväter schrieb in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“. Gilt der Ausspruch „Reisen bildet“ im Zeitalter von Massentourismus noch?
Gordon Keirat: Natürlich gilt das Motto. Aber man muss da schon von Reise zu Reise unterscheiden.

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Erfahrung weitergeben

Er verfüge nicht über großartiges handwerkliches Geschick, sagt Keven Cotte von sich selbst und startet damit seine Erklärung, warum er sich bei der beruflichen Orientierung für den Pflegebereich entschieden hat. „Somit sind in Sachen Ausbildung einige Berufe weggefallen“, sagt der 26-Jährige. „Außerdem ist meine Mutter in einem sozialen Beruf tätig und einige Bekannte auch. Dadurch habe ich schon früh einen guten Einblick in diesen Bereich bekommen.“ Seit inzwischen drei Jahren arbeitet Keven Cotte im Haus Lerchenwuhne der Wohnen und Pflegen Magdeburg gGmbH und möchte nun auch anderen seinen Beruf etwas näherbringen.

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Vielfalt in Bildung

Wer sich zum ersten Mal mit der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass sich hinter dieser Bezeichnung mehr versteckt, als der Name zunächst vermuten lässt. „Wir sind eine vom Land Sachsen-Anhalt anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung und wir werden durch die Evangelische Kirche gefördert. Wir richten uns bei unserer Arbeit nach dem christlichen Menschenbild – das bedeutet nicht, dass wir die Menschen zum christlichen Glauben bekehren wollen. Wir wollen anregen zu Gesprächen, Debatten über Werte, Ethik, über das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, auch über Religionen.“, erklärt Annette Berger, Regionalstellenleiterin der EEB Magdeburg-Stendal. „Unsere Seminare, Workshops, Kurse und Veranstaltungen richten sich an alle, die sich dafür interessieren – egal, ob getauft oder nicht, unabhängig von der Konfession.“

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