Hier ist „Musike“ drin

Sudenburg – ein Stadtteil mit wachsendem Flair, attraktiven Einkausfsmöglichkeiten und engagierten Menschen.
Man spürt es sofort, dass durch den Körper von Michael Hoffmann das Blut der „Halber“ pulsiert. Emotional zeigt er sich begeistert von der Entwicklung der Sudenburg, zählt sofort die Chancen auf, aber auch die Defizite, wenn es um die Entwicklung des Stadtteils geht. Michael Hoffmann ist Geschäftsstraßenmanager von Sudenburg – „seiner Halber“.

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Von Fall zu Fall: Leopolds Sonntagsschlaf

Es war 0.30 Uhr, die Talkshow mit dem stets grienenden Moderatur und seinen makellos gebleichten Beißerchen, der wirklich jeden seiner Gäste mitten im Satz unterbricht, war vorbei und in Leopolds Flachbildfernseher lief nichts mehr. Er hatte davor sogar noch eine Sendung konsumiert, in der echte Menschen gezeigt wurden, die sich freiwillig im australischen Urwald einer Hungersnot ausgesetzt hatten, sich mit allem möglichen Getier, Schleim und anderen ekelerregenden Dingen vollstopften, bewarfen oder bespritzten, um dann in die Kamera zu rufen: „Ich bin eine arme Sau, lasst mich hier drin!“ – oder etwas in dieser Art.

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Vom Wert der Wege

Wert mag ein imaginäres Produkt unseres Geistes sein. Doch ihm haften Lebenszeit und absolvierte Wege an. Ein Plädoyer für mehr reale Entdeckungslust im Umfeld.
Das Leben ist schnell geworden. In manchen Dingen geradezu rasant. In Bruchteilen von Sekunden reisen Datenpakete um den Erdball auf dem Weg durch Datenleitungen und Funkstrecken in der Atmosphäre. Das Internet und seine Möglichkeiten fasziniert.

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Den Wert bestimmen unsere Leser

Herausgeber-Gespräch über MAGDEBURG KOMPAKT und über die Schwierigkeit jeder Selbsterklärung.
TW: Herr Floum, wie kommt man darauf, in Zeiten, in denen Zeitungen der Untergang prophezeit wird, eine neue Zeitung herauszugeben?
RF: Wie oft wurde der Weltuntergang orakelt, wie oft ein Kinosterben nach der Erfindung des Fernsehens? Totgesagte leben länger. So lange Menschen einer Profession nachgehen, wird es diese Profession geben. In welcher Form – das steht auf einem anderen Blatt.

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On Air: Radiogeschichte an der Elbe

Drei Mal wurde der Mitteldeutsche Rundfunk im Lauf der Geschichte geschaffen. Am 22. Januar 1924 erfolgte in Leipzig die Gründung der Mitteldeutschen Rundfunk AG, Gesellschaft für Unterhaltung und Belehrung, kurz: Mirag. Nur drei Monate zuvor hatte in Berlin am 29. Oktober um 20 Uhr abends die Sendestelle Voxhaus mit der Ausstrahlung ihres Programms begonnen. Das war die Geburtsstunde regelmäßiger Rundfunkprogramme in Deutschland.

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Zukunft TV: zeitlich und örtlich unabhängig

Frau Lüdecke, vom MDR wird Sparen verlangt und gleichzeitig steht heute mehr denn je die Höhe des Rundfunkbeitrags in der Kritik. Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk überfinanziert?
Elke Lüdecke: Die Ministerpräsidenten fordern seit einiger Zeit dringend eine Reform ein. Sie wollen möglichst keine weitere Beitragserhöhung nach 2020. Das ist für uns Richtschnur. Anders: Wir müssen für unsere Existenzberechtigung eine breite Nutzung unter Beweis stellen. Die mediale Welt bewegt sich sehr dynamisch.

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