Beate Schoppmann-Fuchs: Wo kein Raum ist …

Frau Schoppmann-Fuchs, in Ihren Bildern begegnet man häufig Magdeburger Detailansichten. Was macht den Ort für Ihre Arbeit so interessant?
Beate Schoppmann-Fuchs: Ich schätze die Nüchternheit der Stadt und ihre Gegensätze zwischen Mainstreamshoppingwelt und historischen Romaniknischen.

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Oliver Scharfbier: „Ich behaupte nie, dass ich Maler wäre“

Oliver Scharfbier erhielt 2009 ein Atelierstipendium in den Magdeburger Tessenowgaragen. Und damit begann sein Ankommen und Hierbleiben. Der 1967 in Hamburg geborene Künstler war lange unterwegs. Zunächst 20 Jahre in Bremen, bis er 1999 in Kassel ein Studium der Bildenden Kunst und Visuellen Kommunikation begann.

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Victoria Veil: Wer sieht noch das Besondere?

Wir waren auf die Flut der Bilder nicht vorbereitet. Die Wahrnehmung ist handyfiziert“, sagt die Malerin und Grafikerin Viktoria Veil. Das Besondere gehe im Bildermeer unter. Es hätte kaum ein Chance, gesehen zu werden. So aufregend der Wandel einerseits ist, so schwer wiegt er auf einer anderen Seite.

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Die Diffamierung der bildenden Kunst

Herr Pötzsch, wo findet man in Magdeburg Bilder, die während der DDR-Ära entstanden?
Rudolf Pötzsch: Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht. Bilder von DDR-Malern sind vielfach aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. 1989 habe ich einen Thomas Münzer im Auftrag des Kulturbundes für das Renaissanceschloss in Großmühlingen gemalt.

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Sag mir, wo die Bilder sind …

Sag mir, wo die Bilder sind, wo sind sie geblieben? Wo sind alle die Bilder und Grafiken geblieben, die in den letzten 20 bis 30 Jahren der DDR von Magdeburger Künstlern geschaffen wurden? Sie alle erhielten öffentliche Aufträge und schufen Werke für öffentliche Gebäude, für Betriebe, Dienststellen, Kulturhäuser oder Schulen.

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Scharfe Sprüche: Ist das Kunst oder Currywurst?

Es gibt ja Leute, die einer Currywurst jegliche Kultur absprechen. Ich halte das für eine arrogante Selbsterhebung. Häufig kommt solche Einschätzung von Zeitgenossen, deren Lebensleistung nicht unbedingt auf große schöpferische Ergebnisse baut. Vor allem soll deren Maßstab zu allgemeiner Meinung werden. Gut, dass die Realität da anderes zutage treten lässt. Wenn’s um die Wurst geht, lässt sich trefflich über sie streiten.

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