Mit oder ohne …

… Man soll sich ja, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, ab und zu auf Kompromisse einlassen. Dafür war es mal wieder Zeit beim Abendessen mit einem gut aussehenden Mann. Da wir uns nicht einigen konnten, was es zum romantischen Dinner geben sollte, lautete der Kompromiss folgendermaßen: Ich darf mir aussuchen, was ich für ihn kochen möchte und er darf beim Essen das Fußballspiel im Fernsehen verfolgen. Er könne nun mal nicht ohne. Außerdem sei das ein sehr wichtiges Spiel … Champions League, Super Bowl, Olympia? Keine Ahnung.

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Verstandesamt: Verstandesenge in der Bildungspolitik

In Sachsen-Anhalt wird in Parteien und im Parlament aktuell über einen Lehrkräftemangel an Schulen diskutiert. Anlass ist die stark gestiegene Anzahl ausfallender Unterrichtsstunden. Im Prinzip fordert man im Konzert, mehr Lehrer einzustellen, um dem Ausfall zu begegnen. Der Bildungsminister Marco Tullner zuckt indes mit der Schulter und verweist auf die beschlossenen finanziellen Möglichkeiten im Haushalt.

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Café-Geflüster: Wir sind doch alle Kinder

Es gehört zu den schönsten Momenten in unserem Café, wenn Generationen zusammenkommen. Eltern mit ihren Kindern, die unser Eis mögen und die Trinkschoklade. Oder Kinder, die mittlerweile erwachsen sind, mit ihren Eltern. Sie kommen mit Mutter, Vater oder Großelten. Sie genießen Kaffee und Kuchen, reden oder schweigen lächelnd, halten sich bei den Händen, genießen die gemeinsame Zeit.

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Mädchen für alles: Tanz in den Mai

Nun ist es schon Mai und man muss beim Arbeiten noch immer besondere Maßnahmen ergreifen, um nicht zu frieren. Der Zwiebel-Look hilft da beispielsweise. Aber man verschwendet damit auch viel zu viel Zeit, sich an- und wieder auszuziehen … an und aus, aus und an. Wenn die Sonne kurz zum Vorschein kommt, ist es doch gleich zu warm für einen extra Pullover. Und wenn sie sich nach zwei Minuten wieder hinter einer Wolke versteckt, ist es sofort zu kühl. Das sind Probleme!

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Salongeflüster: Luther in Magdeburg

Neulich stand er bei mir im Salon. Mittendrin. Martin Luther! Ich dachte zuerst, es wäre einer von diesen Mittelalterfreaks, der sich in sein Kostüm fürs Kaiser-Otto-Fest gezwängt hatte, aber er war es leibhaftig. Er sah genauso nicht aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte, sondern eigentlich ganz normal. Und er lachte. Lachte unbändig. Ich bat ihn ein wenig ungehalten um Ruhe. Er blickte mich an.

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Langsamer Leser: Schon wieder Leidkultur

Nein, Glauben macht nicht per se bessere Menschen. Aber glauben Sie mir, er kann eine feste Verortung im Leben geben, kann ein fröhliches Leben ermöglichen, auch, weil einem im Glauben immer auch der Spiegel vorgehalten wird. Religion kann auch töten, wie jede Ideologie, unter die wir uns begeben. Religiöse Menschen taugen, wenn sie irregeleitet werden,  auch zu Massenmördern, wie wir an Menschen wie Abu Bakr al Bagdadi oder George W. Bush studieren können. Es ist schon ein seltsames Ding mit der Religion.

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